Rechts oben sehen Sie zum besseren Vergleich noch einmal das Beispiel für das Bild einer gesunden Netzhaut im OCT. Die Stelle des schärfsten Sehens (mittig) sieht gesund aus. Darunter sehen Sie einige Beispiele erkrankter Netzhäute (zur Vergrößerung jeweils anklicken).
Sie sehen als Erstes eine an AMD erkrankte Netzhaut. Die Stelle des schärfsten Sehens (die mittige Makula) ist unruhig. Der Augenarzt erkennt eine feuchte Schwellung, die das Sehen beeinträchtigt.
Hier sehen Sie eine weitere an AMD erkrankte Netzhaut. Die Stelle des schärfsten Sehens ist durch eine große Abhebung der untersten sichtbaren Schicht (das "Retinale Pigmentepithel") beeinträchtigt. Rechts dieser großen Blase sehen sie einen kleineren Hohlraum. Auch dieser gehört hier nicht hin. Ihn bezeichnet der Augenarzt als "neurosensorische Abhebung".
Darunter sehen Sie ein Makulaforamen, d.h. ein Loch an der Stelle des schärfsten Sehens. Es durchdringt die gesamte Netzhaut. Gut sieht man ein kleines Deckelchen über dem Loch.
Es folgen Bilder des Sehnervenkopfs (Papille). Sie sehen eine Sehnervenanalyse eines vom Glaukom geschädigten Auges. Die Aushöhlung des Sehnervenkopfes ist randständig und damit deutlich zu groß. Zahlreiche berechnete Werte erlauben eine Quantifizierung des Schadens.
Es folgt eine Prominenzvermessung eines aufgrund einer Stauungspapille stark hervorstehenden Sehnervenkopfes. Die für den Sehnervenkopf typische mittige Einsenkung (siehe oberes Bild eines Glaukoms) ist verschwunden. An ihrer statt findet sich eine deutliche Prominenz des Sehnervenkopfes. Die Prominenz entsteht durch Stauungsvorgänge. In der Graphik unten links kann der Augenarzt ausmessen, wie ausgeprägt die Prominenz der Stauungspapille ist. So kann ihr Schweregrad besser eingeschätzt werden. Eine Verlaufskontrolle wird vereinfacht.



